Scopias Trail 2020 – Im Dauerregen von Venlo

Der Plan war ein anderer. Aber durch die Absage des 50km Hivernal Trail musste eine Alternative her und Dank Jochen auch schnell gefunden. 30km Scopias Trail in der Nähe von Venlo.

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Auch ohne niederländisch Kenntnisse kam man zurecht. 😉

Am Ende war ich sogar ganz froh bei dem Wetter keine 50km laufen zu müssen. Dem Dauerregen am Samstag folgte ein dauerhafter Nieselregen am Sonntag. Also noch schnell die Regenjacke eingepackt und auf Richtung Venlo.  Ziel war ein kleines Waldstück unterhalb von Venlo an der deutschen Grenze. Die Parkanweiser leiteten die Läufer zum Parken direkt auf ein kleines Feld. Nach knapp einem Kilometer Fußmarsch erreichte man auch den Start auf einem Campingplatzgelände.

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Stephan (l) und Jochen (r) kurz vorm Start.

Hier traf ich auch auf Jochen und wir machten uns gemeinsam warm. Nach dem Start habe ich dann nicht mehr viel von Jochen gesehen. Er gab direkt Gas und wurde am Ende mit dem ersten Platz dafür belohnt. Glückwunsch nochmal!

Da ich ja den Plan des Ultras durch die Absage nicht umsetzen konnte, wollte ich den kürzeren Lauf ein wenig ambitionierter angeben. Also versuchte ich von Anfang an in der Spitzengruppe mitzuhalten. So fand ich mich lange auf dem 9 Platz wieder. Viele Waldwege und Singletrails machten den Lauf sehr kurzweilig. Der Matsch und die vielen Wurzeln machte das laufen aber auch sehr anstregend. Große Anstiege gab es zwar nicht und so kamen am Ende ca. 420hm zusammen die gerade am Ende richtig hart waren und die ich auch gehen musste.

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Nach ca. 1,5 Stunden lief ich dann auf die ersten 20km und später auf 10km Läufer auf und so kam es immer wieder zu halsbrecherischen Überholmanövern. Links/Rechts vorbei und immer in der Hoffnung nicht auszurutschen. Aber auch so ließ mein Tempo nach 22km sichtlich nach. Es war mittlerweile auch egal wenn man eine Pfütze mal nicht mehr ausweichen konnte. Durchgeweicht vom Dauerregen aber glücklich über meine Zeit erreichte ich nach 2:49h das Ziel. Die Zeit wurde manuell erfasst und da es vor Ort keine Duschen gab, musste der Matsch der letzten 3 Stunden halt eben in einer Pfütze abgewaschen werden. (Danke an Jochen für die Fotos).

Mehrmals musste ich Anlauf nehmen um den Heimweg antreten zu können. Viele Läufer vor mir hatten den Parkplatz schon mit dem Auto verlassen und somit bestand die Ausfahrt aus einer einzigen Schlammschicht. Glücklicherweise konnte ich beim zweiten Versuch das Gelände verlassen.
Diesen Lauf muss ich mir auf jeden Fall für die Zukunft merken. Auch wenn es keine Duschen gab, läuft man auf tollen Trails mit netten Gastgebern. Die vielen Helfer hatten im Dauerregen immer ein Lächeln im Gesicht und ein paar nette Worte (die ich leider nicht verstanden habe) für die Läufer übrig.

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