Bottroper Herbstwaldlauf

„Adrenalin comes with a number“! Im Schatten der Halde Haniel und dem Förderturm der Zeche Prosper Haniel ging es für Stephan und Frank zum Bottroper Herbstwaldlauf.

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Der Start und Zielbogen. Im Hintergrund der Förderturm der Zeche.

Erst eine Woche vor Beginn der Veranstaltung in Bottrop haben wir uns für den Start entschieden. Das war auch keine Sekunde zu früh. Am Ende war der Lauf komplett ausgebucht. 300 Starter für den 50km Ultra, 800 für die 25km, 1000 für den 10km und nochmal ein paar hundert für den 6,8km Lauf.

Für uns war es das erste mal in Bottrop und mussten wir uns am Anfang ein wenig orientieren. Aufgrund der vollständig ausgebuchten Plätze waren auch die Parkplätze heiß begehrt. Wir konnten noch in einer Nebenstraße parken und nach ein paar Minuten Gehzeit haben wir das Geländer der Zeche Prosper Haniel erreicht. Dadurch das die Zeche bald schließt war es vermutlich einer der letzten Läufe auf dem Gelände.

Ein klein wenig Geschichte hatten dann alle Läufer inklusive. Zum Umziehen konnten die Umkleidekabinen der Zeche verwendet werden. Hier ließ mal wie die Kumpel einen Korb von der Decke und deponierte seine Klamotten darin. Leider hatten wir nicht gelesen das man ein Schloß mitnehmen musste und so konnten wir unsere Klamotten leider nicht sichern. Aber unter Lauffreunden sollte da ja auch nichts passieren.

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Die Umkleidekabine der Kumpels. Sowas hat Frank vorher wohl noch nicht gesehen. 😉

Nach kurzem Aufwärmprogramm ging es pünktlich auf die Strecke. Frank und ich wollten es zunächst gemütlich angehen. Aber Wettkampf ist Wettkampf und so trennten sich schnell unsere Wege und jeder machte sein eigenes Tempo. Die Strecke war toll. Fast immer ging es über Waldwege. Leicht wellig kamen so an Ende laut meiner Uhr sogar fast 250 Höhenmeter zusammen. (Obwohl ich das nicht ganz glauben kann).

Mit knapp unter 14 kmh ging es für mich immer weiter durch den Wald. Vorbei an Seen und Wiesn. (Den riesen Spielplatz am Heidesee muss ich mir mal als Ausflugsziel merken!)

Die zwei Wochen Laufpause machten sich ein wenig bemerkbar und ich konnte das Tempo gut halten. Ab der Hälfte der Strecke holten wir auch die ersten Ultraläufer ein und so konnte man sich immer mal wieder ein Ziel setzen was es zu überholen galt. Bei den 25km Mitstreitern hat sich die Platzierung eh schon eingependelt. Ich wurde weder überholt noch konnte ich jemanden überholen. Das sollte auch bis 2km vor Schluss so bleiben.

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Die erste und letzte Kurve des Rennens.

Am Ende versuchte ich nochmal ein wenig mehr Gas zu geben und konnte so mit Sicherheit 5 Läufer überholen. Meinen Schlusssprint konnte dann keiner mehr mitgehen und ich wurde 25. von 696 Läufern mit 01:48:59h. Leider verpassten Frank und ich uns im Ziel und so wartete ich vergebens mehrere Minuten im Ziel auf Frank ehe ich zum duschen ging. Da saß er dann schon. Mit 01:52:32h wurde er toller 42.

Wir waren froh diesen Lauf nochmal mitgemacht zu haben und hoffen das es ihn in irgendeiner Form auch nach dem Ende der Zeche weiter geben wird.

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