TAR 2018 – Etappe 5

Ich habe Italien erreicht! Wieder mal ein hartes Stück Arbeit liegt hinter mir.

Das Passeiertal

Meinen eingeklemmten Muskel schien ich gestern noch mit der Hilfe eines YouTube Videos und der anschließenden Selbstmassage in den Griff bekommen zu haben. Jedenfalls spürte ich den Schmerz nicht mehr. Die anderen Schmerzpunkte wie alle Muskeln in den Beinen, der linke Knöchel, die Zehen und die allgemeine Müdigkeit blieben aber.

Der Start. Zum Glück wieder in Startblock A

Also nichts anderes als gestern und vermutlich wie die nächsten Tage. Aber es muss ja weiter gehen. Also ab in den Startblock A und los geht’s. 07:00 Uhr Start wegen Gewitterwarnung am Nachmittag. Es ging zunächst an Fluss entlang aus Sölden raus um danach sofort steil in den Trail einzubiegen. Diese steilen Dinger werden für mich so langsam echt zur Qual. Ich verliere da Platz um Platz.

Letzter Blick aufs Ötztal. Hinter mir liegt bereits Italien.

Insgesamt warteten drei Anstiege auf der heutigen Etappe auf uns. Der erste war um und der zweite führte uns nach der Verpflegungsstation nach Italien. So kommen wir dem Ziel in Brixen immer näher. Durch ein uriges Dorf am Ende eines Tales trafen wir wieder auf die Zivilisation.

Verschlafener Ort in Italien.

V2 hätten wir damit auch geschafft. Es folgte ein langes Stück Teer und Schotterstrasse im dritten Anstieg. Aber das konnte ich wieder gut und “für mich“ schnell erledigen. Der anschließende Downhill wurde eine Frage wie gut kann ich die Schmerzen unterdrücken. Bei jedem Schritt runter fühlte sich mein linker Oberschenkel an als würde man mit einem kleinen Messer reinstechen.

Aber es war zum Glück nicht mehr weit und die Schilder die die letzten Kilometer ankündigten kamen in immer kürzeren Abständen. Ziemlich fertig erreichte ich nach knapp über 6 Stunden das Ziel in St. Leonhard (IT).

Aufgrund der frühen Startzeit hatte ich viel Zeit um mich in dem Camp auszuruhen. Dort war als gut vorbereitet. Die Taschen hatten ihren festen Platz und somit gab es kein Gedränge um die besten Plätze. Da ich so früh war fand ich einen guten Platz um meine gewaschenen Klamotten aufzuhängen.

Ein Blick ins Camp. Noch relativ leer da ich einer der ersten war.

Abends geht es zur Pasta Party und da der Start für den nächsten Tag wieder vorverlegt wurde, wird hoffentlich wieder früh schlafen.

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