TAR 2018 – Etappe 2

Nassereith nach Imst. 27km mit 1300 Höhenmetern. Klingt machbar und war es auch.

Startblock B der zweiten Etappe

Die Beine waren trotzdem ein wenig schwer und der linke Oberschenkel meldet sich. Außerdem habe ich mir bei der ersten Etappe einen Wolf gelaufen. Den hatte ich mir abgeklebt und so ging es einigermaßen.

Um 06:25 Uhr ging es nach den Frühstück im Gasthof Traube mit den Bus zum Start nach Nassereith. Da bin ich schnell zum Race Office und habe mein neues Team angegeben. Da die unser Team ja gesplittet haben musste ich mich jemand anderem anschließen. Benjamin und Nathalie, alias die “Noordlüchters“ aus unseren Hotel haben mich freundlicherweise aufgenommen. Da die aber auf der ersten Etappe über eine Stunde Rückstand auf mich hatten, war schon klar das wir nicht zusammen laufen konnten. Da ich aber abends nicht auf der Pasta Party war und so kein anderes Team auf die Schnelle fand war ich glücklich das die mich aufnahmen.

Statt in Startblock C startete ich also durch dass neue Team in B. 10min nach dem Start von Block A gingen auch wir auf die Strecke. Die unterschiedlichen Startzeiten sollten das Feld entzerren und somit Staus verhindern. Da es nach gut 1,5km bereits auf den ersten Singletrail ging hat das nur mäßig geklappt. Ich möchte aber nicht wissen was passiert wäre wenn alle gleichzeitig gestartet wären. An der Stelle stand ich bestimmt ein paar Minuten.

Gute Laune trotz Stau

Auch auf der zweiten Etappe mussten wir eine Alternativroute laufen. Gleiche Länge, aber 300hm weniger. Trotzdem tolle Strecke die nicht allzu schwierig war und an Ende wurden wir sogar mit etwas Sonne verwöhnt. Dass erste mal rissen auch die Wolken auf und man sah etwas von der Bergwelt.

Immer rauf.

Endlich ein wenig Sonne und blauer Himmel.

Bergpanorama

Entschädigt für die Strapazen. Oder?

V1 und V2 besuchte ich wiederum nur kurz und machte mich auf den letzten Kilometern auf die Suche nach einem neuen Team. Zwei Österreicher hatten im Anstieg ungefähr dasselbe Tempo und so fragte ich ob ich auf der dritten Etappe bei denen loszutreten könnte. Nix dagegen! Also wäre das auch geklärt und schon war das Ziel nach 3:50h erreicht.

Ich ging wieder direkt zum Race Office und gab mein neues Team bekannt. Schnell noch zwei Käsebrötchen und mein Orthomol Recovery Drink als Mittagessen und ab ging’s zum Hotel. Das Drama mit den Taxis war heute auch wieder vorhanden. Die Läufer müssen in alle Himmelsrichtungen gebracht werden und so kommt es vor das man über eine Stunde im Auto sitzt. Ich hatte aber Glück und wurde fast als erstes weggebracht. Die Organisation möchte ich auch wirklich nicht übernehmen.

Viel los im Zielbereich

Zur Pasta Party werde ich wieder nicht gehen. Das ist mir zu stressig und das Essen im Gasthof ist auch toll. Die nächste Etappe startet nämlich sehr früh und ich bin froh wenn ich um 20 Uhr die Augen zumachen kann. Aufstehen werde ich so gegen 04:00 Uhr. Also regenerieren und massieren.

Nur noch 183km! Ich freue mich. Auch wenn das vermutlich nur die wenigsten verstehen können. 😉

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