TAR 2018 – Etappe 1

Von Garmisch-Partenkirchen ging es nach Nassereith. Die nackten Zahlen klingen für eine erste Etappe schon mal eindrucksvoll. 45,08km mit 2.378m im Aufstieg und 2.239m in Abstieg. Start war um 09:00 Uhr.

Team Sport 2000 Borken kurz vorm Start!

Die Nacht verlief im Camp sehr ruhig. Ich musste nur einmal aufstehen. Fand danach aber schnell wieder zur Ruhe. Gegen 06:00 Uhr standen dann aber die ca. 60 Leute im Saal so langsam auf. Es wurde aber zu keiner Zeit unruhig. Meinen Teampartner habe ich sogar gegen kurz vor 7 wecken müssen. Das Frühstück war überschaubar, hatte aber alles was man an so einem Morgen brauchte. Ich aß ein Brötchen mit Marmelade und Käse. Dazu eine Banane.

Der Startschuss fiel mit dem von PlanB obligatorischen “Highway to Hell“. Danach ging es aus Garmisch raus Richtung Hammersbach. Schnell kamen wir auf die Strecke des ZUT. Mit meinen Teampartner lief ich bis V1 zusammen. Danach mussten wir jedoch einsehen das ich wesentlich schneller bin und ich lief von da an alleine. Ausserdem hatte er schon jetzt zu kämpfen.

Kurz hinter Hammersbach.

Da ich die Strecke kannte, konnte ich meine Kräfte noch gut schonen und kam mit ordentlichen Vorsprung bei V2 an. Dort ging ich zu einem Offiziellen und fragte nach meinen Optionen, da wir ja nicht mehr in Team zusammen laufen. Er konnte mir nichts Konkretes sagen. Aber ich durfte weiterlaufen um nicht auszukühlen. In Ziel sollte ich dann mit der Rennleitung sprechen.

Volle Hütte an der V1

Also ging es alleine weiter und ich machte Platz für Platz gut. Da der V3 verlegt wurde, kann es zu einer kleinen Streckenänderung. Ein kleiner Nachteil war, das die letzten 15km ohne Verpflegungsstation zu laufen waren. Ich füllte also mein Wasser auf und aß eine Banane. Da ich sehr viele Plätze gut gemacht habe, war die Station auch nicht so überlaufen. Bei V1 und V2 musste man anstehen und mehrere Minuten warten bis man Wasser oder zu essen bekommen konnte. Ich habe mich also nur an der V3 ein wenig länger aufgehalten.

Der Regen blieb zum Glück aus. Die Sicht war aber trotzdem mies.

Der folgende Anstieg hatte es in sich. Steil und viel Matsch. In oberen Teil kamen rutschige Steine dazu. Jeder Schritt musste also wohl überlegt sein. Das Ziel kam aber immer näher und das wurde auch Zeit. Ich habe auf dem Anstieg mein Wasser komplett verbraucht und musste die letzten 7-8km ohne laufen. Zum Glück war es nicht allzu warm und es ging ja runter. Meine Gels waren zum Glück relativ flüssig und mussten 4km vor Schluß als Wasserersatz herhalten.

Da liegt unten ist das Ziel. Nassereith in Österreich

Den Zieleinlauf musste ich dann leider alleine vornehmen. Ich hatte wohl mittlerweile 2 Stunden Vorsprung auf meinen Teampartner. Da konnte ich nicht warten.

Also was essen und zum Renndirektor. Die gab uns die Option das Team zu splitten und so jeder als Individual Finisher das Ziel zu erreichen. Vielen Dank schon mal dafür! Wir sollten das dann am nächsten Morgen im Raceoffice anmelden.

Und wenig später 500m vorm Ziel.

Mit einem Taxi ging es dann nach Karres ins Hotel. Das war aber soweit entfernt, das ich es nicht mehr passend zum Schuttle für die Pasta Party schaffen konnte. Wäre mir eh zu stressig gewesen. Ich hätte im Ziel über 3 Stunden Aufenthalt und dann noch wieder eine Stunde Rückfahrt zum Hotel.

So esse ich was im Hotel und habe noch genug Zeit zur Regeneration. Massieren und früh schlafen.

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