Vorbereitungen Transalpine Run 2018

Das Saisonhighlight steht kurz bevor. Nur noch 4 Wochen bis zu einem der härtesten Etappenrennen der Welt!

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Habe ich mich die letzten Wochen und Monate noch immer von einem zum anderen Rennen abgelenkt, fängt nun langsam die Nervosität vor diesem enormen Lauf an. Mein Training habe ich so gut wie abgeschlossen. Nach mehreren Doppelmarathons Anfang des Jahres folgten viele Trails in den Alpen, Innsbruck Alpine Festival (85km), Zugspitz Ultratrail (DNF nach 81km), Walser Trail Challenge (80km in 2 Tagen). Das ganze mal in Zahlen ausgedrückt, bin ich  bis jetzt 1.947km mit 24.000 positiven Höhenmetern gelaufen. Ob das reicht um die 255km und 16.000 Höhenmetern in 7 Tagen zu meistern werde ich Anfang September ausprobieren.

Die restlichen Wochen bis dahin verlangen mir nochmal alles ab. Eine hohe Umfangwoche mit einem 6 Stunden Lauf und folgenden 4 Stundenlauf bei den aktuellen Temperaturen sind nicht einfach und ich werde die wohl in die Nachtstunden verlegen.

Nebenbei betreibe ich eine detaillierte Streckenkunde. Ich schaue was in den Abschnitten für Bedingungen herrschen. Steine, Waldwege, Straße, Aufstieg, Abstieg, usw. Dann ermittel ich mir die CutOff Zeit und die Geschwindigkeit die ich pro Streckenabschnitt laufen muss um nicht aus dem Rennen genommen zu werden. Mal sehen ob der Plan später aufgeht. Gerade auch was die Geschwindigkeit angeht die mein Teampartner läuft. Was ich aber beim Walser Ultra Trail gemerkt habe ist, das gerade bei vielen technischen Abschnitte und vielen Höhenmetern die Geschwindigkeit stark abnimmt. Hinzu kommt das man während der vielen Tage ja auch nicht schneller wird. Ich werde mir deshalb mindestens eine halbe Stunde auf den CutOff einplanen und versuchen die Geschwindigkeit zu laufen.

Bleibt nur noch das Organisatorische zu klären. Da wir als Team in den Camps übernachten und die restlichen Hotels über die Host-Tours GmbH gebucht haben, brauchen wir uns über die Übernachtungen keine Sorgen zu machen. Auch der Transfer vom und zum Hotel ist organisiert. Auch ein Frühstück und eine Pasta Party am Abend sind immer inkludiert. Tagsüber läuft man eh die ganze Zeit und kann sich an den Verpflegungsstationen den Bauch vollschlagen.

Was nehme ich also mit? Diese  Frage muss ich in den nächsten Wochen bis zum Start klären. Ich muss meine Klamotten so reduzieren, das ich für jedes Wetter (Sonne, Regen, Schnee, Hagel) vorbereitet bin. Das ich genug zusätzliche Verpflegung für die Etappen habe und noch was Leckeres für zwischendurch. Es gibt zwar eine Medical Crew, aber trotzdem muss ich meine kleinen Wehwechen selber verarzten können. Ich hoffe aber da noch auf einige Inspirationen von diversen Blogs aus dem Internet.

Wer noch so gar nicht weiß, was da auf mich und meinen Teampartner zu kommt, dem empfehle ich mal folgendes Youtube Video:

 

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