Frank und Stephan unterwegs auf dem Rothaarsteig!

Die mittlerweile 4. Teilnahme am Rothaarsteig Marathon stand am Samstag für Frank und Stephan auf dem Programm. Frank war auf der Halbmarathon- und ich auf der Marathondistanz unterwegs. Der Nieselregel bei Dauerbewölkung hielt uns nicht vom Start ab und so blieb am Ende der 3. Platz in der Altersklasse für Stephan und für uns beide jede Menge neue Erfahrung! 😉

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Frank (grüne) und Stephan (orange Startnummer)

Die Anfahrt ins Sauerland ist jedes mal eine Herausforderung. Dieses Jahr sind wir eine neue Strecke gefahren. Nach knapp 2 Stunden haben wir es pünktlich zur Schützenhalle in Fleckenberg geschafft. Ich hatte noch 50min Zeit um die Startnummer abzuholen, mich umzuziehen und ein wenig warm zumachen. Zum Glück kennen wir uns da mittlerweile gut aus und konnten auch anderen Hilfesuchenden den Weg weisen.

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Noch gut gelaunt am Start!

Am Start war ich relativ optimistisch das ich ein gutes Rennen laufen könnte, hatte aber schwere Beine von dem Coesfelder Citylauf und so wollte ich einfach von km zu km sehen wie es mir geht. Die Strecke führt zunächst 3,5km flach zum einlaufen aus dem Ort Fleckenberg raus, ehe es direkt zwei knackige Steigungen gibt. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich unter den ersten 10 Läufern einordnen.

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Die Strecke des Marathon und Halbmarathon.

Relativ zügig wurde ich von der ersten und zweiten Frau überholt. Letztes Jahr war dies erst wesentlich später der Fall, da ich flott unterwegs war habe ich sie dann ziehen lassen. Was sich auch als richtige Entscheidung herausstellte, sollte doch die Siegerin mit neuen Streckenrekord (03:10:52h) bei den Frauen ins Ziel kommen.
Die ersten 10km waren geschafft und ab jetzt geht es bergauf und bergab. Bis km 25 überholten mich nach und nach immer mehr Läufer. Mitgezählt habe ich da schon lange nicht mehr. Lag ich bei km 15 noch gut in der Zeit wurde ich immer langsamer. Die Beine machten sich dann bei km 30 erste mal in Form von Krämpfen bemerkbar. Kein gutes Zeichen für den letzten Abschnitt, denn da geht es nur noch bergab. Richtig Tempo konnte ich hier nun nicht mehr machen, da ich keinen richtigen Krampf riskieren wollte. Die letzten flachen 6km schleppte ich mich mehr oder weniger ins Ziel. Als kleinen Ansporn hatte ich mir dann doch noch gesetzt unter 3:30h ins Ziel zu kommen. Dafür musste ich auf den letzten 3km aber noch unter 5min/km laufen. Mit 39km und 838 Höhenmetern in den Knochen gar nicht mehr so einfach. 😉

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Ziel erreicht. Das war eine harte Nummer!!! Aber schön!

Die Uhr blieb dann tatsächlich bei 03:29:45h stehen. Ich  konnte meine Zeit vom Vorjahr leider nicht verbessertn. Das war aber von der Vorbereitung nicht anders zu erwarten.
Wie ich später am PC in der Auswertung meiner Pulsuhr entnehmen konnte kam mein Einbruch nach exakt 2:33h. Trotz meiner 5 Gels als Verpflegung bin ich also vor die berühmte Wand gelaufen und musste arg an Tempo rausnehmen. Das hat mir aber mal wieder bewiesen das man sich auf alles gewissenhaft vorbereiten muss und man eine neue Bestzeit im Rothaarsteig nicht einfach so aus den Laufschuhen schütteln kann.

Frank wartete schon im Ziel auf mich. Die Halbmarathonis sind ja eine Stunde nach den Marathonis gestartet, kommen dann aber teilweise auch eher ins Ziel. Frank hatte sich einen lockeren Lauf vorgenommen und wollte die Strecke genießen. Am Ende konnte er seine Zeit vom Vorjahr unterbieten. Mit 01:49:17h belegte er am Ende den 62 Platz gesamt und wurde in seiner Altersklasse (M30) hervorragender 9ter.

Trotz der etwas langsameren Zeit darf ich mich aber auf keinen Fall beschweren, wurde ich doch im Marathon am Ende 27. und in meiner AK sogar 3.

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(Medaille für die Alterklassenplatzierung im Marathon bei den M35 jährigen)

Wurde mir letztes Jahr noch freundlicherweise die Medaille zugeschickt nahmen Frank und ich uns nun mehr Zeit um noch einen leckeren Kuchen vom Buffet zu essen und auf die Ergebnisliste zu warten. Auf die Siegerehrung wollten wir dann aber doch nicht mehr warten, wir mussten ja auch noch wieder 2 Stunden nach Hause fahren, und so händigte mir man die Medaille vor der Siegerehrung aus.

Neben diesem tollen Lauf in wunderschöner Landschaft beglückte der Hauptsponsor Falke auch wieder alle Läufer mit einem tollen Produkt aus dem Sortiment. Aber nicht nur deswegen fahren wir jedes Jahr nach Fleckenberg. Es einfach ein schöner Lauf der super organisiert ist. Nächstes Jahr sieht man sich bestimmt wieder!

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