Mount Elbrus 2013

Es war soweit. Monatelanges Training, Vorbereitungskurse und viele schöne neue Ausrüstungssachen später ging es endlich auf nach Russland zum höchsten Berg Europas – Mount Elbrus 5642m.
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Einer der Seven Summits (nach Messners Liste)!
Auch wenn ich schon mal in der Höhe auf im Basislager des Mount Everest war sollte das doch eine ganz andere Herausforderung werden. Gletscherspalten, Gehen in Seilschaften und Komfortverlust waren angekündigt.

Die erste Hürde war das Visum für Russland zu bekommen. Man musste persönlich im russischen Konsulat in Bonn vorstellig werden. Das Visum konnte man dann 1 Woche später wieder abholen. Ich habe das mit einem Urlaub in den Bergen verbunden.

Am 24.07.2013 ging es dann von Frankfurt aus mit dem „DAV-Summit-Club“ aus Richtung Moskau und dann direkt per Weiterflug nach Nalchik. Nach einer Nacht ging es mit einem alten Militärtransporter auf die Nordseite des Mount Elbrus. Die Fahrt hat mehrere Stunden gedauert und war sehr unbequem. Man saß auf einer Holzpritsche und in der Mitte waren alle Taschen sodass die Beine über lange Zeit in der selben Position bleiben mussten. Daneben noch das ganze auf und ab auf der unbefestigten Straße.
Im Lager angekommen wurden wir durch ein kleines Zeltlager überrascht. Eigentlich hatten wir alle mit kleinen zwei Mann Zelten gerechnet. Dort standen aber große Zelte über kleineren. Somit konnte man sich auch bei Regen besser bewegen und die Sachen trocken bekommen. Der Regen sollte uns nämlich noch auf fast allen unseren Akklimatisierungstouren begleiten.

Im Hochlager stand eine Hütte und man hatte gute Möglichkeiten sich auszuruhen. Auch wenn das Bett für mich ein wenig zu kurz war. In beiden Lagern wurde gut für uns gesorgt. Leckeres Essen und immer genug zu trinken. Nach einigen Eingehtouren und dem Check der Ausrüstung ging es endlich auf zum Gipfel. Da wir eine Überschreitung des Gipfels vor hatten mussten wir den Großteil unserer Ausrüstung selber tragen.
Da es an unserem eigentlichen Gipfeltag zu schlechtes Wetter war ging es mit Verpätung  los. Den ganzen Tag in der kleinen Hütte ausgeruht und ohne wirklich geschlafen zu haben ging es dann nachts um 1 Uhr im Stock-dunkeln los. Elbrus2013_5

Jeder Sonnenstrahl tat einem dann gut. Die Höhe und Müdigkeit merkte Ich aber schon sehr stark. Nach gut 11 Stunden Gehzeit erreichten wir den Sattel zwischen den beiden Gipfeln. Hier konnten wir unsere Taschen zurücklassen und gingen die letzten 300 Höhenmeter nur mit Eispickel weiter. Um ca. 12:30 Uhr hatte ich Gipfelzeit.
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Nach dem obligatorischen Gipfelfoto ging es über die Südseite wieder runter. Da dies aber auch gleichzeitig ein Skigebiet ist und dort alle absteigen sowie die meisten aufsteigen war es teilweise sehr voll. Das Lager an den Botschki Hütten sparten wir uns und sind mit der Seilbahn sofort runter ins Tal.
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Ein wenig Erholung in dem Hotel vor der Abreise tat allen gut. Einen letzten Aufstieg konnten wir uns dann aber doch nicht verkneifen. Um den Sonnenaufgang in dem Tal zu erleben sind wir mit Teilen der Gruppe früh aufgestanden. Es war ein schöner Abschluss der Reise bevor es wieder über Moskau zurück nach Frankfurt ging.
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Hier noch der Link zu der Website und das Youtube Video:
http://sl-elbrus.24.eu/

Viel Spaß beim lesen und dem Video.

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